Hier entsteht eine Energieversorgung, die nicht nur funktioniert – sondern begeistert.
Mit dem Aufbau dieses innovativen Multi-Energie-Systems schaffen wir die Grundlage für eine lebenswerte, klimafreundliche und zukunftssichere Quartiersentwicklung. Schulen, Sportanlagen und private Haushalte werden Teil eines vernetzten Energiesystems, das Ressourcen optimal nutzt und dadurch neue Massstäbe setzt.
Neue Systemlogik: Das Projekt bricht mit der isolierten Betrachtung von Strom und Wärme und schafft eine neue Systemlogik durch gekoppelte Energieflüsse
Klimafreundlich: Klimafreundliche, sichere, bezahlbare Energieversorgung
Lokal: Maximal lokal erzeugten erneuerbaren Energien
Der Schlüssel liegt in der digitalen Vernetzung – sie sorgt dafür, dass Energie dort genutzt wird, wo sie gebraucht wird.
| Merkmal | Klassische Planung | MES-Modell |
|---|---|---|
| Sektoren | Isoliert(Strom oder Wärme) | Integriert(Strom + Wärme + Kälte + Mobilität) |
| Datenbasis | Statische Kennzahlen(Jahreswerte) | Dynamische Profile(8.760h/Jahr) |
| Zielsetzung | Kosteneffizienz(lokal) | Systemoptimum(Kosten & CO₂) |
| Flexibilität | Begrenzt(festgelegte Träger) | Hoch(optimale Nutzung von Speichern/P2X) |
| Risiko | Hoch(Standard Assets / CO₂-Preis) | Gering(Zukunftssicher durch Simulation) |
Auftraggeber
Projektleitung
Forschungspartner
Das Projekt REQ + verfolgt das Ziel, die Energiewende in der Gemeinde Aesch gemeinsam mit der Bevölkerung zu gestalten. Im Zentrum steht nicht allein die technische Machbarkeit, sondern vor allem die Bedürfnisse, Erwartungen und Anliegen der Menschen vor Ort.



Transparenz: Es entstehen klare Informationen darüber, wie das neue System funktioniert und welche Vorteile es für die wirtschaftliche Anwendungen Komfort bietet.
Mitgestaltung: Die Einwohner können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie die Energieversorgung in Ihrem Quartier künftig aussieht.
Sicherheit: Das Ziel ist eine lokale, nachhaltige Energieversorgung, die das Risiko von steigenden Energiepreisen mindert.
Kurz gesagt: REQ+ macht die Energiewende in Aesch verständlich, anfassbar und zu einem Gemeinschaftsprojekt.

Durch Interviews, Umfragen und Gesprächsgruppen werden Ihre Bedürfnisse, Sorgen (z.B. zu Kosten oder Technik) und Ideen gesammelt.

Es wird eine interaktive Visualisierung (Web-App oder digitaler Tisch) entwickelt. Damit können Sie einfach sehen, wie Energie fliesst, wo CO₂ eingespart wird und was das Ganze wirtschaftlich bedeutet.

Alle Anforderungen – technische wie gesellschaftliche – werden in einem Dokument zusammengeführt, das als Bauplan für die Zukunft dient.
Gefördert durch
Realisierung
Ein wassergekühlter High-Performance-Computer (HPC) speist die beim Rechnen entstehende Abwärme direkt in das Heizsystem des Hauses ein. Dadurch wird ungenutzte Energie sinnvoll verwertet – mit dem Effekt, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe deutlich sinkt.
Gleichzeitig entsteht durch die Bereitstellung von Rechenleistung ein kontinuierlicher Einnahmestrom. Ein intelligentes Monitoring in Kombination mit Wärmespeicher und Batterie sorgt für effiziente Lastverschiebung und gleicht Produktions- und Verbrauchsschwankungen zuverlässig aus.
Die Abwärme des HPC-Rechners reduziert die Last auf die bestehende Ölheizung, die nur noch zur Abdeckung von Spitzenlasten herangezogen wird.
Der Kostenvergleich zeigt: Mit HPC-Integration verdoppelt sich der jährliche finanzielle Rückfluss („Cash Back“) gegenüber einer Standard-Solaranlage mit Batterie nahezu.
Das Projekt „Autarkes EFH“ basiert auf einer vernetzten Struktur aus Energieerzeugung, Speicherung und gezielter Laststeuerung.


Das System zeichnet sich durch eine duale Nutzenstruktur aus: Strom wird in Wärme und in digitales Kapital umgewandelt.
Konzept & Engineering
Realisierung